Am Morgen haben wir Frost an unserem Zelt, entsprechend kalt sind die ersten Kilometer. Doch dann beginnt die Sonne uns kräftig einzuheizen. Nach unserem Ausflug ins Inland, nähren wir uns heute wieder dem Meer. Schnurgerade fahren wir durch wüstenartige Dünen. Die Pause im weichen warmen Sand soll am liebsten nie enden. Aber irgendwann wollen wir ja doch am Campingplatz ankommen. Der Wind ist in der Zwischenzeit stärker geworden und wir müssen ganz schön gegen ihn ankämpfen, um vorwärts zu kommen. Immerhin ist die Straße unter uns ganz neu gemacht – glatter Asphalt ohne Schlaglöcher. Um so erstaunter sind wir, als es plötzlich nicht weiter geht. Eine Brücke war wohl nicht Teil der Fahrbahnsanierung und so klafft ein Abgrund vor uns. Der Ast, der die beiden Seiten verbindet, dient höchstens Ameisen zum Überqueren des Flusses. Für uns keine Chance. Da hilft nur umkehren und einen anderen Weg durch die Dünen nehmen.
Obwohl wir das Meer heute nur aus der Ferne gesehen haben, geleitet es uns Abends auf dem Zeltplatz mit laut tosendem Wellenrauschen in den erholsamen Schlaf.

4 Kommentare

  1. Ihr habt das bestimmt auch schon mal gesehen!? Es gibt Menschen, die Straßenbilder malen, die extrem glaubwürdig suggerieren, dass dort ein Hindernis ist. Genau daran erinnert mich dieses Bild…

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