
Gleich zu Beginn geht es heute steil bergauf. Erst so, dass wir es noch bewältgen können, indem wir die eh schon vorhandenen Serpentinen zusätzlich in Schlengellinien hoch fahren, später aber stellenweise zu steil, sodass wir schieben müssen. Als wir schließlich das Hochplateau erreichen, offenbart sich uns eine völlig neue Landschaft. Eine weite Ebene, mit Feldern, Wäldern und Windrädern. Soweit das Auge reicht, keine Felsen und Berge. Kaum zu glauben, dass wir uns 800 Meter über dem Meeresspiegel befinden. Es ist wie eine andere Welt… Und in dieser Welt sind wir ein Segeltandem:
Unsere “wohlverdiente“ Abfahrt zig Kilometer später, ist eine zwei Kilometer kurze, grobe Schotterpiste. Wir müssen so oft Pause machen, um die Bremsen zu kühlen, dass wir kaum schneller sind, als würde es bergauf gehen. Dafür überqueren wir durch dieses Opfer am Ende unsere erste Hängebrücke! und finden einen ruhigen Schlafplatz bei einem alten Elektrizitätswerk. Neben einigen teufelsanbeterischen Parolen und Zeichnungen, finden wir beim Erkunden der Ruine auch wunderschöne Wandmalereien, vermutlich von den ehemaligen Werksarbeitern.

























