Freunde und Familie

18.10.2022 – Insheim

Nach einem schönen Morgen in Hördt bei Helenas Oma mütterlicherseits, fahren wir mit dem Auto nach Insheim, zu den Großeltern väterlicherseits. Das Tandem bleibt vorerst in Hördt, denn mit dem Auto sind wir die nächsten Tage flexibler, wenn es darum geht die Verwandtschaft zu besuchen und uns von allen für das Jahr zu verabschieden. Die Regeneration besteht aus Essen, Beinmassagen und viel Schlaf.

Freunde und Familie

17.10.2022 – Hördt

Hat sich das Wetter in der Jahreszeit geirrt? Heute war es so warm und sonnig, dass wir in kurzer Hose und T-Shirt fahren konnten und uns trotz Sonnencreme einen leichten Sonnenbrand zugezogen haben.
Abends sind wir, erschöpft von der Sonne und den 550 Höhenmetern auf 82 Kilometer, in der Pfalz angekommen. Hier ist unser letzter sicherer und bekannter Hafen, bevor es in ein paar Tagen weiter Richtung Alpen und somit in die Schweiz geht, raus aus der Komfortzone.
Im Rückblick auf die hinter uns liegenden Etappen ist es spannend zu sehen, wie sich Stück für Stück alles verändert um uns. Zuerst fiel es uns bei den Gesteinen am Wegrand auf, die sich von Sandstein über Schiefer zu Granit und schließlich Kalkstein wandelten. Dann kamen die Dialekte von bekannt zu schwer verständlich und wieder zu bekannt, je näher wir der Pfalz kamen. Es sind viele Kleinigkeiten, die einem bewusst machen, dass man voran kommt.

on tour

15.10.2022 – Kupprichhausen (Kuba)

Heute haben wir die ersten 1000 km geknackt! Die Etappe führte uns bergauf und bergab, teilweise so steil, dass wir zum ersten mal beschlossen zu schieben. Zum Glück hatten wir einiges an Proviant von Matthias bekommen, sodass wir uns um nichts kümmern mussten.
Abends kommen wir bei unserem 1nitetent an. Die Gastgeberinnen werden wir allerdings erst morgen kennenlernen. Da die beiden noch unterwegs sind, haben sie uns eine genaue Wegbeschreibung in ihren Garten per Video übermittelt!

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11.10.2022 – Scheinfeld

Triggerwarnung, besorgte Eltern überspringen diesen Beitrage bitte 😉
Heute war es soweit, der erste Sturz… Das Reifenprofil vom Dreck verstopft, brach unser Vorderrad in einer schlammigen Kurve eines schmalen Feldwegs aus. Nach einer kleinen Pause, um den Schaden zu begutachten, das Adrenalin abzubauen und die kleinen Wunden zu versorgen, ging es vorsichtig weiter. Wir merkten aber schnell, dass alles normal läuft – Lektion gelernt: Verschmutzte Fahrbahnen nicht unterschätzen, besonders im Herbst in Bayern.
Morgen in Würzburg müssen wir teils kaputte Kleidung ersetzen.