on tour

10.10.2022 – Fürth

Von diesem Tag bleibt uns vor allem die Erinnerung an ein schönes Hörbuch, das wir gemeinsam gehört haben. Dabei sind die Kilometer wie im Flug und fast ohne Pausen an uns vorbeigezogen. Mal ein ganz anderes Radeln.
Abends auf dem Zeltplatz haben wir Albert kennengelernt – einen anderen Radreisenden in seinen 70ern. Zusammen haben wir gegessen und er hatte viele Reisegeschichten aus unterschiedlichsten Ländern zu berichten. Seine Empfehlung an uns: Das Duero-Tal in Portugal und die Åland Inseln zwischen Schweden und Finnland. Mal sehen ob wir beides erreichen…

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09.10.2022 – Batzhausen

Der Tag beginnt mit einem leckeren Weißwurstfrühstück. Punkt zwölf starten wir mit Eskorte Richtung heutigem 1nitetent. Von unseren Begleitern verabschieden wir uns bei Kaffee und Kuchen im ältesten Wirtshaus der Welt in Eilsbrunn.
Abends radeln wir in Batzhausen ein und bekommen neben einem Stellplatz in einem paradiesischen Garten auch eine warme Dusche und ein kleines Abendessen bestehend aus Rotkrautsalat und indischen Pakoras. Lieben Dank für alles 🙂

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08.10.2022 – Regensburg

Zur Feier des Tages ist heute ein gemütlicher Pausentag in Regensburg eingeplant. Mit Daniel und Julia geht es in die Altstadt. Wieder “daheim“ gibt es frisch gebackenen Geburtstags-Apfelkuchen und selbstgemachte Pizza.
Zur Bein-Regeneration geht übrigens nichts über die Quarkwickel von Helenas Oma. Und das Saubermachen im Anschluss kann man sich durch einen Hund auch sparen 😉

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07.10.2022 – Regensburg

Beim Start der heutigen Etappe sind Zelt und Handtücher endlich mal wieder komplett durchgetrocknet. Wir müssen früh los, um die knapp 80 km zu Tinos Bruder zu bewältigen und rechtzeitig zur Restaurantreservierung in Regensburg zu sein. Doch es werden uns zwei Hindernisse in den Weg gestellt.
Als erstes bleiben wir in einem Frühstückscafè hängen und versacken darin, ob der Wärme und des leckeren Angebots, für knapp eineinhalb Stunden.
Dann, nicht viel später, erreichen wir eine Zugschranke. Nebendran ein Automat mit der Aufschrift: “Schranke wird auf Anruf geöffnet, bitte Hebel ziehen“. Wir ziehen den Hebel. Eine Stimme sagt: “Wenn die Schranke unten ist, sind noch Züge unterwegs.“ Wir warten und nach 10 Minuten fährt tatsächlich ein Zug durch. Die Schranke bleibt allerdings unten. Weitere lang erscheinende 10 Minuten später der nächste Zug, diesmal in die andere Richtung… Die Schranke bleibt wieder unten. Nach ein paar Anstandsminuten ziehen wir etwas entnervt erneut am Hebel. Wieder die Stimme: “Wenn die Schranke unten ist sind noch Züge unterwegs.“ Ein weiterer Zug rollt vorbei, die Schranke bewegt sich nicht. Wir überlegen, ob wir einfach an der Schranke vorbei schieben sollen. Doch nach ein paar weiteren Minuten endlich die erlösenden Worte: “Achtung Schranke öffnet, bitte nach dem überqueren bemerkbar machen.“ Eine gute halbe Stunde nach Eintreffen passieren wir die Gleise. Die Schranke schließt direkt wieder und wir haben jetzt schon Mitleid mit dem Radler, der uns keine 100m weiter entgegengeradelt kommt.
Jetzt heißt es Druck in die Pedalen geben. Mit einem 20er Schnitt kommen wir gegen 17 Uhr in Regensburg bei Julia, Daniel und James an, nehmen direkt die Wohnung mit unserer Ausrüstung und Wäsche in Beschlag und gehen lecker und vor allem viel Indisch essen. Die letzten zwei Wochen waren wir vermutlich deutlich im Kaloriendefizit. Wie wir das wohl in Zukunft am besten verhindern?

PS: Wir haben eine Lösung gefunden. Ab jetzt wird wieder unsere vollständige Route als Track angezeigt!

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06.10.2022 – Wernberg-Köblitz

Am Morgen erstmal erhebliche Startschwierigkeiten. Magendarm-Beschwerden und Kreislaufzusammenbruch bei Helena, sodass wir erst gegen 11 Uhr bei leichtem Regen starten.
Wetter und Wohlbefinden bessern sich dann schnell und wir radeln ohne viele Höhenmeter entspannt durch die Sonne die Naab entlang. Richtig sommerlich wird es, sodass Sonnencreme obligatorisch wird.
Heute kommen wir wieder per 1nitetent unter und Thomas bietet uns sogar ein festes Dach für die Nacht an! Das kommt uns gelegen, so kann das morgens feucht eingepackte Zelt gut trocknen. Der Deal ist, sich den Raum mit einigen ungewöhnlichen Zimmergenossen einer kürzlichen Haushaltsauflösung zu teilen…

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02.10.2022 – Ziegenrück

Die erste Bergetappe ist geschafft. Wie gut, dass wir in Jena noch herzlich mit einem ausgiebigen Frühstück verabschiedet wurden, denn die 550 Höhenmeter hatten es in sich. Bergauf wurde es ganz still auf dem Tandem, der Atem immer schwerer. Der Wechsel des Kettenblattes war definitiv die richtige Entscheidung!
Als wir am Abend auf dem Naturcampingplatz Ziegenrück eintreffen, stellen wir fest, dass wir großes Glück hatten. Es ist der letzte Tag, vor der Winterpause. Betrieben wird das ganze von einem buddhistischen Mönch, der uns eine Regennacht im Zelt ersparen will und uns daher einen seiner Bungalows anbietet. Bezahlung ist auf Spendenbasis, jeder wie er kann.

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01.10.2022 – Jena

Ein schöner “Pausentag“ geht zu Ende. Untergebracht sind wir bei Maxi, einer guten Freundin von Tino und ihrer Familie. Hier wurde uns die schöne Erfahrung der Weinlese zu teil. Um 8:00 Uhr ging es auf den Käuzchenberg zur Ernte (Weißer Burgunder), belohnt wurden wir und alle anderen fleißigen Helfer danach mit leckerem Flammkuchen. Nachmittags ging es für eine tolle Session in Jenas Boulderhalle.
Am Abend gab es einen vorausschauenden Umbau am Tandem. Die Installation eines kleineren Kettenblattes soll uns für die kommenden Bergetappen rüsten.