Eine wundervolle, rührende Etappe liegt hinter uns. Körperlich zum ersten Mal seit Reisebeginn wieder komplett erholt, sind wir in Insheim gestartet. Unsere Abfahrt hatte sich im Dorf rumgesprochen und so standen an den Fenstern der kleinen Gasse uns bekannte, aber auch unbekannte Nachbarn und haben gewunken.
Dann ging es zum ersten Mal mit dem Tandem über die Deutsche Grenze hinaus. Bei wolkenlosem Himmel haben wir französische Luft geschnuppert, die zwar intensiv und von vorne kam, uns aber keinesfalls die Freude am Radeln nehmen konnte. An dieser Stelle konnten wir voll den Tandem-Vorteil des einfachen Luftwiderstands auf zwei Pedalierende ausnutzen. Eine tolle Strecke hatte Komoot geplant, immer am Rhein entlang und links von uns erhob sich der Schwarzwald. So entspannte 90km haben wir noch nie erlebt – vermutlich dem Training der letzten Wochen und der Ruhepause zu verdanken.
Abends sind wir bei einem französischen Paar über “warmshowers“ untergekommen. Und wieder wurden wir von außergewöhnlicher Gastfreundschaft und Herzlichkeit überrumpelt. Gemeinsam haben wir Nudeln gegessen, uns über vergangene Abenteuer ausgetauscht und jetzt liegen wir in einem weichen Bett unterm Dach und freuen uns auf eine erholsame Nacht.

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