
Als wir erwachen, steigt die Sonne just am Horizont empor. Nach unserem morgendlichen Ritual des Zelt abbauens und sich frischmachens, setzten wir uns mit einem Tee und Kaffee in die mittlerweile angenehm wärmende Sonne.
Weiter geht es auf der ehemaligen Bahntrasse bergauf, bis wir auf 1220 m Höhe schließlich unseren bisher zweithöchsten Pass (nach den Alpen) überqueren. Die Landschaft ist hier deutlich karger und wir kommen an rot-orangenen Felsen vorbei, vor denen Tinos sonst so auffällige Regenjacke, wie eine Tarnjacke wirkt. Am Wegesrand finden wir einen Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg.
Sanft rollend erreichen wir Teruel und checken in unsere Silvesterunterkunft ein. Erst sind wir unsicher ob und wo wir Tandi in den engen Gassen der Altstadt anschließen sollen, doch als wir einfach an der Rezeption fragen, findet sich in spanischer Gelassenheit schnell eine Lösung. So steht es nun für die nächsten zwei Tage im Ankleideraum des Personals.
Gegen 20 Uhr kommen Roman und Lotta und endlich können wir sie in die Arme schließen. Wie schön mal wieder vertraute Gesichter und Stimmen um uns zu haben! Der Abend verfliegt, während wir uns in einem nahen Restaurant durchfuttern und auf den neuesten Stand bringen. Kurz vor Mitternacht machen wir uns zu viert auf den Weg zurück in unser Zimmer, für eine spanische Tradition…