Als wir aufstehen, wird klar, dass unser eigentliches Fastenhoch erst jetzt einsetzt. Wir fühlen uns ganz leicht, aber durch die paar Kalorien des Vortages total energiegeladen. Das gewohnte Vertrauen zum Körper ist zurück. Wir können die dauerhafte Konzentration, die uns bei allen Aktivitäten der letzten Tage begleitete, ablegen.
Zum späten Frühstück essen wir die Suppe von gestern, allerdings püriert und mit Sahne und Fisch verfeinert. Hier in Spanien gibt es so viel Fisch und dieses Angebot wollen wir ab jetzt mehr nutzen! Die Menge reicht bei unseren aktuell zusammengeschrumpften Mägen, um noch ein Mittagessen davon aufzuwärmen. Zum Kaffee dann endlich die ersehnte Geschmacksexplosion: Naturjogurt mit untergerührten Kokosflocken, darauf eine Schicht heiße Waldbeeren und zur Abrundung Mandelmuß und ein paar Splitter gehackte dunkle Orangenschokolade. Jeder Löffel eine Entdeckungsreise – das wird in Erinnerung bleiben ♥
Dann gehen wir spazieren und kaufen für die nächsten Tage ein, wenn wir endlich wieder unterwegs sind!
Unser Fastenfazit: Man benötigt als gesunder Mensch keine Betreuung bei fünf Tagen Wasserfasten, solange man auf seinen Körper hört. Es ist aber definitiv schön zu zweit diese intensive Erfahrung zu machen, sich zu unterstützen, motivieren und das Mehr an Zeit zu genießen. So paradox es klingt, wir haben in den Stunden viele neue Rezeptideen entwickelt, während unsere Einstellung zu Lebensmitteln und Genuss sich wieder einmal neu ausrichtete.
Wichtig gerade beim ersten Mal ist eine entspannte Umgebung, abseits vom Alltag und generell ausreichend Bewegung. Man muss den feinen Unterschied kennenlernen, ob der Körper gerade wirklich Ruhe braucht oder auf dem Weg ist, zu versacken. Gerade diese Sensibilisierung auf die echten Bedürfnisse war für uns total wertvoll.
Unsere Geheimtipps bei Kreislaufproblemen sind Salz und sanftes Yoga vor allem in Kombination mit bewusster Atmung. Das hat zuverlässig geholfen.
Wir wollen das Fasten von jetzt an definitiv regelmäßiger (viertel- oder halbjährig) in unser Leben integrieren. Für unsere gewünschten Effekte (Autophagie und kein Fettabbau (denn am Ende waren wir unnormal dünn)) reichen dafür drei Tage Wasserfasten und zwei weitere ketogene Aufbautage.

5 Kommentare

      1. Nein sie haben es gelassen gesehen weil sie es ja nicht ändern können ,aber ich denke solange es euch gut geht nehmen Oma und Opa es hin was ihr tut. L.G.

  1. Genau so war es! Fasten okay, aber nicht so lange und schon gar nicht so weit weg von zuhause. Für Eure Fahrt braucht Ihr Kraft und Energie.
    Erholt Euch und dann geht’s wieder los.
    Wir begleiten Euch! „Hut ab“, sagt man oft.
    ❤️ liche Grüße und eine Umarmung Eure Dammendorfer!

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