
Heute sehen wir zum letzten Mal auf dieser Reise das Mittelmeer, von welchem wir seit Italien einige Küsten kennengelernt haben. Wenn wir in Portugal wieder ans Meer fahren, wird es der Pazifik Atlantik sein. Aber letztlich ist es egal, wer kann schon beim Blick ins weite Meer sagen wie es heißt.
Zunächst sind unsere Beine schwer und es fühlt sich an als hätten sich die durchs Fasten geleerten Speicher, gestern nicht annähernd wieder aufgefüllt. Aber nach drei Kilometern wird es besser und wir kommen in einen richtigen Energieflow.
Málaga erleben wir zwar nur im Durchfahren, sind aber angetan von den vielen Parks. Außerdem bekommen wir hier hautnah eine tolle Option mit, Städte fahrradfreundlicher zu machen: von den mehrspurigen Straßen ist jeweils die rechte auf 30km/h begrenzt und soll bevorzugt für Fahrradfahrer sein. Autos können sie mit bedacht aber ebenfalls nutzen.
Nach und nach erschöpft sich unsere Energie, wir sind noch nicht ganz zurück auf dem alten Level. 10 Kilometer vorm Ziel überfällt uns ein Erschöpfungstief. Alles ist zu viel. Die Fußgänger, auf die man Rücksicht nehmen muss, die stinkenden Autos und generell alle Geräusche. Hier ist es einfach zu touristisch und dicht besiedelt.
In einem kleinen Waldstück zwischen zwei Orten können wir einmal kurz tief durchatmen und die letzten Reserven anzapfen. Noch ein paar Kilometer bergauf und wir haben es geschafft. Wir sind raus aus dem Trubel in der Natur und blicken wieder auf Berge! Sie werden von der tiefstehenden Sonne angestrahlt und die entstehenden Schatten verstärken das Relief.
Auf dem Campingplatz ist es angenehm ruhig. Nur ein paar leise Stimmen, Vogelgezwitscher und ein krähender Hahn. Von einigen Blüten im Eingangsbereich steigt uns ein süßlicher Geruch entgegen und die Sonne wärmt noch angenehm. All das legt sich wie eine sanfte Umarmung schützend um uns.
Pazifik, baut ihr euer Tandem zu r Atlantiküberquerung um :-))) , sind bestimmt die Nachwirkungen vom Fasten.
Hihi, wir denken nochmal drüber nach, ob wir uns das zutrauen 😉