



Wenn es hart kommt, dann geballt.
Doch beginnen wir am Morgen. Wir schlafen ganz gemütlich aus und machen uns Haferflockenpfannkuchen zum Frühstück. Als wir gegen Mittag losradeln fühlen wir uns vom Frühlingswetter beflügelt! Alles blüht und lebt, aber auf eine sanfte, unaufdringliche Weise. Der Tag startet wie der gestrige endete: zart und leicht.
Nach etwa einer Stunde seichter Abfahrt bemerken wir, dass wir Tinos Handy auf dem Campingplatz vergessen haben. Nach einem kurzen Schlucken geht es zurück und dann noch mal von vorne los. Wir nutzen die Strecke, um Blumenbilder für einen Frühjahrsgruß nach Deutschland zu sammeln und so vergeht die Zeit gefühlt schneller als beim ersten Mal.
Etwas später schickt Komoot uns hinunter in ein Dorf, um am Ende auf einer größeren Hauptstraße zu landen. Doch die Straßen werden immer kleiner und wir kommen in einer Sackgasse zum stehen. Zwei Hunde vor einem Haus stellen klar, dass wir uns bereits auf Privateigentum befinden. Es gibt keine Alternative, wir müssen wieder komplett nach oben und von einer anderen Stelle auf die Hauptstraße fahren. Wir halten noch so lange durch, bis wir etwas abgelegen einen ruhigen Pausenplatz finden. Doch der Tag ist mittlerweile deutlich vorangeschritten – etwas Beeilung ist gefragt. Der Feldweg wird immer steiniger und dann stehen wir plötzlich vor einem Fluss… ohne Brücke. Kleinere überraschende Bachquerungen kennen wir bereits von Komoot, aber das hier ist etwas anderes. Keine Möglichkeit eines sinnvolles Rüberkommens. Da hilft nur eine Umarmung und das Überbordwerfen der Pläne. Unseren anvisierten Schlafplatz werden wir nicht mehr erreichen, aber es gibt einen Campingplatz etwas ab vom Weg.
Gegen 18 Uhr kommen wir glücklich an und haben generell den ganzen Tag erstaunlich gelassen weggesteckt. Vielleicht ist das eine Auswirkung des, durchs Fasten, weniger schwankenden Blutzuckerspiegels. Dennoch werden wir unsere morgigen Tour, auf der wir ein paar Kilometer aufzuholen haben, sicherheitshalber bei Komoot als “Rennradtour“ auf Asphalt planen.
Zum Glück sind die Tage schon wieder so lang, dass wir jetzt noch etwas über eine Stunde Licht haben werden, um zu kochen.
Hallo, ihr beiden – habe euren Track mal verfolgt und gesehen, dass ihr durch Ardales gefahren seid….. da wart ihr ja nur ein paar km vom Caminito del Rey entfernt….
will mal so sagen: da habt ihr echt was verpasst….
aber Kurs auf Sevilla 😊 … wird auch spitze…. man kann nicht alles haben….
Grüße aus dem Aprilwetter von Potsdam!
Ohje, wieder was verpasst… Dafür was anderes gesehen! So ist es wohl im Leben.
Sevillas Altstadt schauen wir uns auf jeden Fall an 🙂