
Wir leiden seit Tagen an einem Gemüsemangel, daher essen wir in unserer Pause einen großen Salat.
Auch die Niederlande ist gezeichnet von vielen Gewässern, die regelmäßig mit Fähren überquert werden müssen. Heute läuft das wie am Schnürchen und auch sonst kommen wir nicht raus aus dem Staunen über die Radwege.
Nachmittags werden wir von Bart und Charlotte empfangen. Zu unserer Überraschung und Freude auf Deutsch! Einige Niederländer sprechen unsere Sprache erstaunlich gut und es fühlt sich an, wie ein weiterer großer Schritt Richtung Heimat. Die Beiden sind sehr interessiert und so erzählen wir ausführlich über unsere bisherige Reise und nehmen dabei selbst so richtig das Gesamtwerk wahr. Während wir unterwegs sind, leben und fahren wir von Tag zu Tag oder Woche zu Woche. Aber diese vielen Erlebnisse so geballt wiederzugeben, lässt uns einen Schritt zurücktreten und das Ausmaß der Tour begreifen.
Wir werden zum Abendbrot eingeladen und die Gesprächsthemen nehmen kein Ende. Bart betreibt eine Webseite mit Fotos und Texten zu allen Ereignissen ihres Lebens und einem Familienstammbaum inklusive detaillierter Information zu den Personen – sehr inspirierend!
Beim Einschlafen haben wir mit ein paar Mücken im Zimmer zu kämpfen. Es ist ein riesen Unterschied ob man Mücken im Zelt oder in einem Raum jagt… danach schlafen wir aber fantastisch in dem gemütlichen Doppelbett.
Yelp… so ein Gesamtwerk darf man schon mal bestaunen…😘
Von außen ist das manchmal leichter zu erkennen, als wenn man mitten drin steckt. Aber ab und zu gibt es diese Momente der Erkenntnis 😉