
Reisen macht Spaß! Tinos Kopfschmerzen sind in der Nacht verschwunden.
Am Morgen verabschieden wir uns von unserem Berg. Kurz nach Aufbruch überholen wir die dicken Wolken über uns und können von da an in strahlendem Sonnenschein fahren. Am Wegesrand sehen wir ein paar Schafe unter Olivenbäumen grasen. Die sind wohl nicht sehr empfindlich gegenüber Bitterstoffen. Denn als wir vor ein paar Tagen eine schwarze Olive geerntet und trotz Warnung von Dr. Google probiert haben, war das definitiv das Bitterste, was wir je im Mund hatten.
Haben wir schon von den überambitionierten Wachhunden in Italien berichtet? Die gibt es auf Sardinien auch – und nicht immer sind sie eingesperrt! Als wir durch ein kleines Dorf fahren, wetzt uns plötzlich wild bellenden und zähnefletschend ein Hund hinterher. Wie ist die beste Art zu reagieren? Wir geben Alles und sind in diesem Fall ein Mü schneller, nach einem knappen Kilometer lässt er schließlich von uns ab. Zum Glück ging es nicht bergauf…
Um 16 Uhr halten wir Ausschau nach einem Platz, um unser Zelt aufzuschlagen. Wir finden einen Naturpark, mit Wasserstelle, bei der sich ein paar Italiener kanisterweise Wasser abfüllen. Das wäre natürlich ein Luxusplatz! Wir sondieren die Lage bis kurz vor Sonnenuntergang und entschließen uns zu bleiben. Nun liegen wir weich auf einem Kleebett unter Olivenbäumen und zählen Schäfchen.
PS: Zu unserer großen Freude haben wir heute erfahren, dass wir voraussichtlich Silvester mit Roman und Lotta in Spanien feiern werden! Das lindert doch gleich das von Zeit zu Zeit aufkommende Heimweh in der Vorweihnachtszeit!


















