
Aus dem gestrigen Grau entwickelt sich heute ein trüber Regentag. Von vorne peitscht er uns entgegen. Dennoch kommen wir gut durch, können in kleineren Regenpausen sogar eine ganz eigene Schönheit in der nassen, gesättigten Landschaft und ihren gedämpften Farben erkennen. Irgendwie mystisch wirkt die Gegend mit dem “Dunstfilter“.
Leider scheinen die Autofahrer fast durchweg etwas gestresst zu sein und so kommt die Angst übersehen zu werden, die wir vom italienischen Festland kennen, wieder hoch.
Unser Endpunkt Porto Torres ist dann ernüchternd grau, unzugänglich und leer. Um so gemütlicher und einladender wirkt unser Zimmerchen mit Himmelbett, in dem wir alles zum Trocknen ausbreiten.
PS: Das Resultat unserer gestrigen Recherchen:
Da die Fähre nach Barcelona morgen nicht fährt, wir aber auch nicht sieben weitere Tage auf der Insel verbringen können, ohne unsere schönen Weihnachts- und Silvesterpläne über Bord zu werfen, brechen wir morgen zur Nordwestküste auf, um noch eine letzte Nacht auf Sardinien zu verbringen. Dann werden wir die ausgefallene Direktverbindung mit zwei Fährfahrten umschiffen, indem wir mit Umweg über Genua nach Spanien übersetzen. So fällt zwar die Stadtbeschtigung von Barcelona für uns flach, dafür kommen wir bis Weihnachten aber wie geplant nach Valencia und können von dort Roman und Lotta über Silvester in Albarracin besuchen.





















